Sonntag, 26. September 2010

T-Shirt

Heute wurden meine neuen Maschinchen eingeweiht. Schnell, nach dem Frühstück den Stoff hervorholen, Schnittmuster (dieses) drauf, ausschnippeln und dann konnte ich los overlocken und covern. Wie ist es doch angenehm mit einer Overlock zu nähen! Ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden, der Stoff gefällt mir besonders gut. Beim nächsten Shirt werde ich aber die Ärmel etwas länger machen, evt. habe ich auch von der NZ zuviel abgeschnitten (?). Wie gut, dass ich noch mehr von dem günstigen Stoff vom Holländischen Markt habe, um zu üben. Bis nächsten Sommer habe ich ja noch etwas Zeit *lach*.



Samstag, 25. September 2010

Zuwachs im Nähzimmer

Freude herrscht bei mir im Nähzimmer ;-)
Meine Grosse (Elna7300) hat Geschwisterchen bekommen, gleich zwei auf einen Schlag!
Ich habe mich ja schon lange mit dem Gedanken gewälzt eine Cover-Kombi zuzulegen, da ich mit der Grossen keine schönen Zwillingsnähte bei meinen (vielzu-)feinen T-Shirt Stöffchen hinkriegte. Ich hab mir diverse Modelle; Overlock's, reine Cover und Kombi-Maschinen zeigen lassen und gleich auch mit meinen eigenen Stoffen probegenäht.
Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie sauber und perfekt die Nähte wurden. Und schon bald war klar, die Kombi flog raus, ist mir wirklich zu aufwändig, die ganze Umbauerei.
Tja, und weil die Overlock und die Coverlock zusammen exakt soviel kosteten wie die Kombi, war schnell klar,...
beide werden mein...

Und hier sind sie;

die Elna 444




Ich darf gar nicht laut sagen, wie schön ich es finde, dass es regnet. Aber jetzt kann ich mich ohne schlechtes Gewissen in mein Nähzimmer verkriechen und meine "Kinderchen" streicheln.

Tessin

Wieder aus dem Urlaub zurück hatten wir hier noch wunderschönes Wetter, welches förmlich nach unserem Motorrad rief. Schon lange wollten wir mal einfach schnell über den Gotthard ein Eis essen gehen und wieder zurück. Am Mittwoch bot sich nun ein perfekter Tag.
Der kleine See auf der Gotthard-Passhöhe bot einen Blick ins klare Wasser, der Himmel, stahlblau!! Traumhaft!!



In Locarno angekommen, setzten wir uns in eines der unzähligen Café's und liessen uns ein feines Eis schmecken. Mmhhh.


Es war ein wunderschöner, herbstlich angehauchter Tag. Die Sommersaison ist vorbei, die Touristen (ausser wir) sind längst wieder nach Hause gereist.



Für den Heimweg entschieden wir uns für die ganz alte Passstrasse, welche noch viele Teilstücke mit Pflasterstein beinhaltet und viele, viele tolle Haarnadel-Kurven.


Auf diesem Bild sieht man im Hintergrund die "neue" Strasse (ein Stück Gallerie), welche über den Gotthard führt.

...weiter nach Norden..

..ging unsere Reise nun. Um genau zu sein fuhren auf die Insel Rügen, an die Ostsee also. Wir sind mit Sack und Pack auf einem wunderschönen Campingplatz gestrandet und haben unser "Nest" für die kommenden Tage aufgebaut. Klein aber fein.



Endlich konnte ich ihn sehen... in Natura... den weissen, feinen, fast puderartigen Sand und die daraus wachsenden Gräser - das hatte ich mir schon lange gewünscht.




Leider hatten wir mit dem Wetter ziemlich Pech, es hat oft geregnet. Aber nichts desto trotz musste ich mindestens mit meinen Füssen in die Ostsee steigen, brrrrrrr das Wasser war eisig kalt.



Da auch meistens ein kräftiger Wind wehte, sahen wir auch ein paar mutige Windsurfer, diese waren allerdings in wärmende Neoprenanzüge geschlüpft.



Bei gutem Wetter ergriffen wir natürlich die Gelegenheit und verwöhnten uns mit lecker Gegrilltem, versch. Salaten und einer guten Flasche Wein. Ganz einfach und unkomliziert, hat riesig Spass gemacht.



Wir haben aber trotz Regen viel gesehen von dieser schönen Insel, v.a. der Ostküste entlang, vom Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt der Insel bis runter nach Thiessow und rüber nach Putbus.
Heimlich hoffte ich auch einen Stöffchen-Laden zu finden, aber weit und breit war da nichts zu finden, an einem Ort habe ich sogar nachgefragt...., hätte ja sein können :o)

Dienstag, 21. September 2010

Zwei Tage...

Hamburg!! Das war toll!!
Mit dem Autozug gings nach Hamburg- Altona.



Ausgeruht besuchten wir die Aussichtsplattform der berühmten St.Michaelis-Kirche, von wo man einen atemberaubenden Rundum-Blick über ganz Hamburg  geniesst.




Weiter besuchten wir u.a. auch das Kellergewölbe der, dem zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallenen, St.Nikolai-Kirche, in welchen heute eine Austellung über das Geschehene informiert. Hat mich tief berührt.


Mit einer Barkassen-Rundfahrt liessen wir uns den riesigen Hafen und die vielen verzweigten Kanäle der Speicherstadt zeigen. Worauf wir danach noch einiges zu Fuss erkundeten, z.B. das Spycy's Gewürzmuseum, ein "duftendes" Erlebnis oder das Miniatur-Wunderland, welches v.a. Eisenbähnler-Herzen höher schlagen lässt (also grosse Jungs :-).


Die Stadt ist wirklich sehenswert, sie hat mich sehr beeindruckt.
Müde vom vielen laufen machten wir noch eine Stadtrundfahrt in einem Doppeldecker-Bus, da gabs nochmals viel zu bestaunen.

An den Landungsbrücken liegt das Museumsschiff "Cap San Diego", welches auch noch besichtigt werden wollte. Im Schiffsbauch informierte die Ausstellung "Ein Koffer voller Hoffnung" eindrücklich über die Zeit der grossen Auswanderungswelle in den Jahren 1834 bis 1920.


Die Zeit verging viel zu schnell, es hätte noch Vieles zu sehen gegeben.
Unsere Reise trieb uns aber weiter gegen Norden...

Sonntag, 5. September 2010

...bin dann mal weg...

Endlich ist es soweit!
Die Koffer sind gepackt, die Katzen gut betreut, die Reisepapiere, Buchungsbestätigung und Tickets in der Handtasche verstaut. Es kann also losgehen, die Reise kann beginnen :o)
Ich hoffe ich bringe ganz viele Eindrücke und schöne Bilder mit nach Hause. Ich wünsche Allen einen schönen Spätsommer und bis bald.

Mittwoch, 1. September 2010

Mein Nähzimmer

Heute zeige ich Euch mein Nähzimmer oder besser gesagt, mein Nähkämmerchen. Es befindet sich im Dachgeschoss unserer Wohnung und ist rel. eng, da das Dach weit nach unten reicht und es deshalb keine richtigen Wände hat. Aber welche Hobbynäherin hat schon genug Platz...?? :o)
Ich bin aber glücklich, dass ich überhaupt ein eigenes Nähzimmer habe und alles stehen lassen kann und nicht wie früher, in einer anderen Wohnung, am Esstisch nähen muss!

Also, mein Nähtisch steht genau unter dem Dachfenster, da hab ich am meisten Tageslicht. Wenn draussen allerdings 30°+ sind, ist drinnen oft 35°, also kein Nähklima.


Daneben hat das Schubladenteil seinen Platz gefunden, hier sind Faden, Spülchen, Nadeln und alles was Frau zum nähen in Griffnähe braucht verstaut. Ein kleines Radio darf natürlich auch nicht fehlen und meine Engelchen und Elfen können mir über die Schulter schauen. Ich liebe es, wenn die Sonne hereinscheint.


Weiter steht ein offenes Regal hier, wo meine Stöffchen, Bänder, Reissverschlüsse, Vliese etc. ihr Plätzchen haben. Es ist mir nämlich schon passiert, dass ich plötzlich doppelte Stoffe hatte, weil ich nicht mehr wusste, was ich alles hab. (wobei das ja nicht soooo schlimm ist...)



Gleich anschliessend steht die Bügelstation, die nimmt rel. viel Platz weg.


Dann hab ich auch den Luxus eines Zuschneide-Tisches, das finde ich ganz toll. Er befindet sich eigentlich über der Treppe, da war einfach nur offen. Der beste Ehemann hat dann seine Heimwerkerfähigkeiten walten lassen und jetzt thront über dem Loch mein Zuschneide-Tisch.


Von hier sieht man es etwas besser....
Rechts um die Ecke steht noch die WM /Tumbler, ja, ich hab die Waschküche eben im Dachgeschoss.


Dass mein Nähreich so ordentlich aufgeräumt ist, hat natürlich seinen Grund! Wir fahren ja bald in den Urlaub und da muss bei mir immer alles picco-bello sein ;o).