Montag, 23. Januar 2012

Zimmer frei

Irgendwann im Leben einer Mutter kommt der Tag des "Loslassens".
Schon lange kreist dieses unaufhaltsame Ereignis, der Auszugs meines Sohnes, über unseren Köpfen und ich habe schon früh begonnen, mit dem Abnabelungsprozess. Aber wenn der Moment dann da ist, schmerzt es halt doch sehr.
Wo sind bloss all die Jahre geblieben, die ganze Kindheit, all die schlaflosen Nächte während der Pubertät, die Ausbildungszeit und und und
Und nun ist er plötzlich flügge, bereit das Nest zu verlassen, das eigene Leben hat längst begonnen.

Und ich? Ich muss nicht nur hergeben, nein ich bekomme auch etwas..., nämlich ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit
und noch etwas................................................................

ein Zimmer!!!! Ja, da nun das Zimmer von Sohnemann leer geräumt ist, bietet es sich geradezu als mein neues Nähreich an, oder?



Ich brauche also nicht nur traurig zu sein, ich darf mich intensiv mit den Gestaltungs- Gedanken auseinandersetzen und planen, wie ich alles Einrichten möchte :))
Bis bald

Kommentare:

  1. Wie alles im Leben hat auch dr Auszug eines Kindes zwei Seiten. Natürlich weint das Herz einer Mutter aber das der Näherin lacht. Geniesse jede dieser beiden Seiten und lass Deinen Filius ziehen, denn so kommt er immer gerne wieder nach Hause.
    Viel Spass in Deinem neuen Nähzimmer.
    Herzlichst
    Bea

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  2. Meiner ist auch flügge geworden *schniff*, ich tröste mich damit, dass er mir viele bunte Stoffe aus Asien mitbringt!
    Viel Spaß in/mit Deinem neuen Zimmer,
    kreative Grüße,
    Sabine

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  3. Ein Kinderauszug ist schon ein heftiger Lebensabschnitt - beiderseits ;-( - ein bischen Zeit wirst Du schon brauchen, bis sich die Gewohnheiten wieder eingependelt haben.
    Viel Spaß mit Deinem Nähzimmer in "seiner alten Bude" - dann das wird das Zimmer bestimmt immer bleiben.
    LG Angelika

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